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Warum eigentlich Inbound Marketing?

Jun 18, 2020 7 min read

Digitales Marketing ist heute eine Disziplin, die jedes Unternehmen anwenden muss. Im digitalen Zeitalter kommt man nicht drumherum, um Kunden zu gewinnen. Klar, die offline Kanäle sind auch noch relevant, aber im Mix müssen digitale Strategien enthalten sein.

In den 90ern war es leicht, Aufmerksamkeit zu erzeugen. Es gab noch nicht die große Konkurrenz. Außerdem war es Standard, auf das Offensichtliche zu setzen: grell, laut, bunt, blinkend. Ja, es war wirklich okay, Banner einzusetzen, bei denen man heute nur den Kopf schüttelt.

Es war auch wirklich in Ordnung, nicht nur auf Webseiten, sondern auch bei der Werbung den potenziellen Kunden mit Sounds einzufangen. Die Zeiten sind aber schon lange dabei. Leads muss man heute anders generieren.

Aber auch wenn es weniger offensichtliche Wege gibt, Kunden zu gewinnen, können Leads nicht mehr so gelockt werden, wie das noch vor zehn Jahren der Fall war. Ein Grund dafür sind Werbeblocker. Die möglichen es den potenziellen Kunden, die Mühe eines Unternehmens mit einem Klick wegzudrücken. Und diese Werbeblocker werden wohl bei uns bleiben.

Wir kommen später noch zu Outbound-Marketing und was der Unterschied zu Inbound-Marketing ist. Inbound Marketing ist dezent und passiv, während Outbound direkt auf die 12 beim potenziellen Kunden geht. Heißt auch: Diese Anzeigen wedeln mit Hand, schreien und springen bildlich, um Kunden zu gewinnen. Das kann zum Beispiel ein Popup sein. Das Problem für das Unternehmen: Nutzer sind davon genervt. Katzenvideos gehen immer in der Online-Welt, aber im Falle von Werbung ziehen womöglich auch die keine Leads ran.

  inbound marketing experts  


Mit einem Ad-Blocker hat man also so einfaches Spiel, um die Werbeanzeigen auszublenden. In Unternehmen sitzen ganze Abteilungen, die digitale Anzeigen schalten. Die ärgert es, dass es Werbeblocker gibt. Als Nutzer kann man die nahezu arbeitslos machen. Da hätte man aber ja ein schlechtes Gewissen, deshalb gibt es zum Glück das Inbound Marketing. Das Gute an der Sache: Inbound-Marketing nervt weniger den potenziellen Kunden, und es kostet den Werbetreibenden womöglich auch weniger. Win-win Situation!

HubSpot ist einer der großen Player im Bereich Inbound-Marketing. Die haben in einer Studie (zugegebenermaßen schon ein paar Jahre alt) herausgefunden, dass Leads weniger als die Hälfte kosten, wenn man sie durch Inbound Marketing gewinnt, im Vergleich zu Outbound. Hier geht es darum, wahres Geld einzusparen. Inbound ist also das neue Ding! Während Anzeigen teilweise auch nach Klicks bepreist werden, die absurde Klickpreise hervorrufen können, ist das bei Inbound anders. Dazu später noch mehr. In Kürze: Erst einen Gefallen tun, etwas geben, und dann mit Inbound etwas zurückbekommen. Inbound-Marketing hat den Ansatz, dass man dem potenziellen Kunden also etwas gibt, das ihm hilft.

Das tut man kostenfrei. Im Gegenzug bekommt man die E-Mail-Adresse. Somit hat man die Möglichkeit, diesen Kunden erneut zu kontaktieren, langsam sein Vertrauen zu gewinnen und ihm so auf Dauer Produkte gegen Kosten anzubieten. Es ist relativ egal, in welcher Branche man unterwegs ist. Inbound-Marketing kann für jeden funktionieren. In jedem Bereich gibt es potenzielle Kunden und Leads, die Probleme haben und nach Lösungen suchen. Und genau da setzt Inbound an! Es ist also wichtig, als Unternehmen herauszufinden, was die Menschen bedrückt, was sie interessiert, nach was sie im Internet suchen, um Leads zu generieren.

Dann gilt es, für diese häufige Fragen Antworten bereitzustellen. Jeder kennt das: Man hat ein Probleme. Da ist jemand, der ist nett, der hilft einem, und das ohne offensichtliche Gegenleistung. So baut man Vertrauen auf! Das ist Inbound. Wenn man also zum Beispiel ein juristisches Problem hat, danach sucht, und Kanzlei XY bietet genau zu dem Thema ein kostenloses E-Book. Ist es nicht wahrscheinlich, dass einem diese Kanzlei später noch einmal bei einem anderen Problem einfällt, das komplexer ist, für das man einen Anwalt braucht?

Wir sprachen über Popups und aggressive Werbeanzeigen der 90er bis heute gegenüber dem potenziellen Kunden. Das nervt Leute, da klickt man weg. Möglicherweise ist es nicht nur das Wegklicken, sondern man prägt sich auch ein: Firma xy nervt! Inbound ist anders. Beim Inbound Marketing ist man ganz unauffällig genau dann und dort, wo die Leute nach einem suchen und wo sie einen brauchen. Dann ist man da und hilft! Wichtig ist es, dass man eben genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit der richtigen Information ist. Hier gilt es, gut zu recherchieren, die Artikel auf den Punkt zu schreiben und bei Google entsprechend zu ranken.

Was genau ist Inbound und Outbound Marketing?

  • Was ist Inbound-Marketing?

Wenn man ein Produkt verkaufen möchte, gibt es ganz verschiedene Wege, an diese Sache heranzugehen. Als Verkäufer kennt man das Produkt vielleicht am Anfang gar nicht, und man lernt in Lehrgängen, was es kann, was es kostet, wie es aufgebaut ist und vieles mehr. Das hat man dann alles im Kopf und legt mit Verkaufsgesprächen los. Und dann geht’s: Das Produkt hat x und wurde mit y verschraubt und vieles mehr. Interessiert das den Lead? Vielleicht. Wahrscheinlich aber nicht. Menschen kaufen Produkte, um etwas zu erreichen. Das Produkt an sich ist egal, das Ergebnis zählt. Wen interessiert es, welchen Staubsauger man da genau hat?

Dass meine Wohnung doppelt so schnell sauber ist wie mit herkömmlichen Saugern und man ohne Tüten 20% spart, das ist interessant. Und so kann man heutzutage nicht mehr nur Produkte herausposaunen wie früher. Produkt A, Produkt B, Sale, heute Rabatt – das geht nicht mehr wie früher. Wer potenzielle Kunden an Land ziehen und Leads gewinnen möchte, der muss anders agieren. Hier setzt Inbound-Marketing an! Der Schlüssel ist, nicht zum potenziellen Kunden zu laufen und ihn zu belämmern. Er kommt zu Ihnen, das ist Inbound Marketing!

Der Schlüssel ist, herauszufinden, was Kunden und Menschen beschäftigt, dafür dann Lösungen anzubieten. Und zwar kostenfreie! Das erfreut die Person, vor allem, wenn das bereitgestellte Wissen ein Problem löst. Somit hat die Firma schon mal einen Stein im Brett. So baut sich durch Inbound Marketing ein Vertrauensverhältnis auf, was langfristig zu einer starken Markenbildung und Verkäufen führen kann. Inbound ist also eher passiv. Inbound-Marketing braucht mehr Geduld und ist nicht „nur heute“ und „jetzt zuschlagen“. Es geht darum, Menschen über verschiedene Phasen zum Kunden zu entwickeln.

  • Was ist Outbound-Marketing?

Outbound-Marketing ist die direktere Werbeform. Inbound nimmt sich seinen Anteil am Werbebudget in vielen Unternehmen, aber Outbound lebt. Outbound-Marketing stellt Produkte und Services in den Vordergrund und bietet die gezielt an. Das Unternehmen ist aktiv, geht zum Kunden und versucht zu erreichen, dass das angepriesene Produkt oder der Service dem Menschen gefällt und er das Verlangen hat, es zu erwerben. Ob TV-Werbung, Litfaßsäulen, Plakatwände oder Bandenwerbung beim Sport – das alles zählt zu Outbound.

Heute gibt es Google und Co., und man kann vieles selbst recherchieren und herausfinden. Das gab es früher nicht. Da gab es die Gelben Seiten, und Unternehmen mussten aktiv nach vorne gehen, um zu zeigen, wer sie sind und was sie haben. Das war der einzige Weg, Konsumenten zu erreichen. Heute ist der Konsument besser informiert und hat vieles selbst in der Hand. Es wird auch immer unüblicher, die Webseite auf Outbound-Marketing-Werbungen zu kommunizieren.

Es gibt Google, und die Menschen finden die URL schon selbst heraus. Beim Inbound ist man passiver und dezenter – braucht man dann noch Outbound? Ja, wir werden mit tausenden Werbebotschaften täglich bombardiert, aber das ist auch so, weil es noch funktioniert. Der Mix ist hier sicher entscheidend. Man kann mit Outbound Impulse geben. Beim Inbound-Marketing kann man dann die Beziehung zum Konsumenten vertiefen.

Was ist ein HubSpot?

HubSpot ist ein Inbound-Marketing Unternehmen und wurde von Brian Halligan und Dharmesh Shah gegründet. Die Grundidee bi der Gründung war, dass Konsumenten nicht bei ihrem Tun durch nervende Anzeigen unterbrochen werden sollten. Das war der Grundstein für das Inbound Marketing. Um die Idee von Inbound Marketing umzusetzen, erschufen sie HubSpot, die Plattform für Inbound Marketing. HubSpot war ursprünglich rein auf den Marketingbereich ausgerichtet.

Danach kam das CRM hinzu. Nun war es mit neuen Funktionalitäten auch für Verkaufsteams interessant. In Sachen Inbound und Vertrieb kommt man schwer an HubSpot vorbei.

Was versteht man unter Content Marketing?

Content-Marketing ist eine Art von digitaler Werbung. Es ist eine passive Art, Kunden für sich zu gewinnen. Es geht darum, wertvolle Inhalte weiterzugeben, um Aufmerksamkeit und Vertrauen der Zielgruppe zu bekommen. Es gibt verschiedene Ziele im Content-Marketing, und verschiedene Arten von Inhalt. Inhalte jeder Art sollten vier Ziele erfüllen. Entscheidend ist die gute Information. Wer guten, informativen Content bereitstellt, baut eine Bindung und Vertrauen auf.

Man stärkt seine Position in einer gewissen Branche und positioniert sich als gute Quelle und seriöser Ankerpunkt. Menschen wollen aber heutzutage nicht mehr stumpf informiert werden. Das Netz ist voller Inhalte, die Infos und Spaß miteinander verbinden. Es ist also wichtig, auch zu unterhalten. Wer es schafft, interessante Infos auf eine unterhaltsame Weise rüberzubringen, wird punkten. Wer häufig im Netz unterwegs ist, sieht dutzende, hunderter, ja tausende Optionen, an Seminaren teilzunehmen, sein Leben zu ändern. Wer Social Media nutzt, kennt inspirative Posts und Sprüche. Menschen wollen Erfolg im Leben und sind gierig nach Inspiration.

Es ist sinnvoll, diese Elemente in seine Inhalte zu integrieren. Eigene Erfolgsstorys motivieren Menschen. Zudem ist es wichtig, dass man seine Followerschaft vergrößert. Es wird ein gewisser Prozentsatz letzten Endes kaufen. Der Prozentsatz steht, je nach Branche, Produkt etc. Je mehr Follower sie haben, desto größer die Kundschaft und der Umsatz.

Was ist der Unterschied zwischen Inbound und Content?

Häufig verwechseln Branchenfremde die Begriffe Content und Inbound Marketing. Oft herrscht die Meinung, dass es sich bei Inbound Marketing und Content Marketing um das Gleiche handelt. Ja, es gibt viele Gemeinsamkeiten. Man versucht, hochwertigen Content herzustellen, um Menschen anzulocken und eine Verbindung aufzubauen. Ja, es ist die dezente Art, Menschen von sich und dem Mehrwert zu überzeugen. Aber es gibt in der Tat Unterschiede zwischen Inbound Marketing und Content.

Content Marketing heißt, sein eigenes Fachwissen zur Verfügung zu stellen. Das kann zum Beispiel in Form von E-Books geschehen. Inbound Marketing geht aber noch einen Schritt weiter. Beim Inbound Marketing ist es entscheidend, Google richtig zu nutzen. Eine top Platzierung, also Google-Ranking und SEO sind hier entscheidend. Man kann diese beiden Optionen natürlich auch kombinieren, was sehr viel Sinn ergibt.

Es gibt viele Vorteile des Inbound Marketings. Zusammenfassend kann man also sagen, dass man im Inbound Marketing vier Schritte geht, um die Kunden zu überzeugen. Man zieht ihn an und überzeugt ihn mit Inhalten, das ist das erste Ziel des Inbound-Marketings. Man stellt guten Content bereit, um die Fragen und Probleme des Marketing Inbound zu lösen und ihn auf die eigene Existenz aufmerksam zu machen.

Hier hilft es, mit einer Buyer Persona zu arbeiten, um diesen Content zu erstellen. Mithilfe von Landing Pages und Call to Actions werden aus Webseitenbesuchern Leads, Stichwort Sales Funnel. Wir bekommen eine E-Mail Adresse und haben so die Möglichkeit, ihm weiterhin wertvolle Inhalte zu senden, auch dank Marketing Automation. Der nächste Schritt ist, nach viel gewonnenem Vertrauen, diese warmen Leads in Geschäfte umzuwandeln. Dann nicht aufhören! Wer schon gekauft hat, der kauft noch einmal. Dranbleiben!

Mike
Written by Mike

Former data analyst and the head of Whatagraph blog team. Mike's an experienced marketing expert with a background of technical content writing.

Social Media Marketing ist eine neue Ergänzung zum bestehenden Marketing-Mix, die Social Media Plattformen als Marketing-Plattformen einbezieht.
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Mike
Aug 06, 2020 7 min read
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Mike
Aug 05, 2020 7 min read
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Mike
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